Im Hintergrund eine Fundkarte von Albert Steeger

Die Sonne, lebensspendende Kraft der Erde... 

Der Mond, auch er hat eine große Bedeutung für den Menschen...

Herzlich willkommen auf den WorldWideWeb-Seiten der Archäologie in Krefeld . . . . . . . . . . Hier vermitteln wir Spannendes und Wissenswertes über Archäologie im Internet . . . . . . . . . . Jetzt neu auf unseren Seiten das virtuelle Museum Burg Linn . . . . . . . . . . Und Neuigkeiten von archäologischen Ausgrabungen des Museums Burg Linn im Stadtgebiet von Krefeld . . . . . . . . . . Wußten Sie schon, dass es in Krefeld-Elfrath einen rekonstruierten römischen Tempel gibt ? ? ? ? ?. . . . . . . . . . Oder dass es in Krefeld-Gellep das größte zusammenhängende und modern ausgegrabene römisch-fränkische Gräberfeld nördlich der Alpen gibt ?. . . . . . . . . . Wenn nicht, dann schauen Sie sich unsere Webseiten der Bodendenkmalpflege an.


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 1 Die Kunst das Gold zu schmieden  2 Der Goldschmied   3 Zur Technik   4 Mumienportraits aus Ägypten
5 Schmuck - ein Privileg der Frauen   6 Frauen und Männerfibeln   7 Tierfibeln in Form von Gegenständen 
 8
Emailfibeln mit gefassten Steinen    9 Perlenketten und Gebrauchsgegenstände   10 Perlenketten
11 Fingerringe    12 Armreifen    13 Amulette    14 Ein Magisches Goldamulett aus ägyptischer Herkunft aus Gellep 
  15 Goldene Miniaturkette mit Rauchquarzkugel aus Szilágysomlyó (Rumänien)
  16 Medaillons aus dem Schatzfund von  Szilágysomlyó (Rumänien)
 17 Goldbrokat   18 Schatzfund von Eauze, Pyrenée (Frankreich)    19 Schatzfund von Lyon (Frankreich)

 

 
  •  14  Ein Magisches Goldamulett aus ägyptischer Herkunft aus Gellep

 

as Amulett aus "purem Gold" wurde am 4. Januar 1897 von dem Landwirt Klassen bei Erdarbeiten in seinem Garten entdeckt. Es stammt, wie auch der goldene Lunaanhänger, aus einem Grab. Die weiteren Beigaben datieren die Bestattung an das Ende des 3. Jhs. Die Funde wurden von dem Färberbesitzer Emil Molenaar angekauft und dem Kaiser-Wilhelm-Museum als Leihgabe überlassen. Heute sind sie verschollen.

Der Lunaanhänger bestand aus zwei zusammengelöteten Golddrähten, die halbkreisförmig gebogen sind. Die beiden Enden des inneren Fadens bildeten eine Spirale, die des äußeren vereinigten sich in einer Malachitperle. Die Verzierung bestand aus feinen Einkerbungen und zwölf aufgelegten Goldkügelchen. Die Öse war angelötet.

Das kapselförmige Amulett aus Goldblech war bei seiner Auffindung geschlossen und besaß drei Ösen zum Aufhängen. Es bestand aus drei teilen einer äußeren Hülse, mit einer angelöteten Öse in der Mitte und am geschlossenen Ende, eine innere Hülse mit einer Öse am geschlossenen Ende, die genau in die äußere Hülse passte und einem zusammengerollten Goldblättchen, das in der inneren Hülse steckte. Diese Blättchen waren mit griechischen Buchstaben beschriftet. Der  griechische Text war in eine obere horizontale Linie und neun senkrechte Kolumnen gegliedert. Auf der waagerechten Zeile sind die sieben griechischen Vokale eingeritzt. Diese Vokale standen in der Gnosis - einem Synkretismus als heidnischen, jüdischen und später auch christlichen Elementen - für die sieben Himmelssphären Sonne, Mont und fünf Planeten.
 

A

E

H

I

O

V

W

Mond

Merkur

Venus

Sonne

Mars

Jupiter

Saturn


Die Herstellung des Goldplättchen ist eng mit gnostischen Vorstellungen verknüpft und so werden an erster und zentraler Stelle die schützenden und helfenden Planetengeister genannt. Auf den neun senkrechten Kolumnen wurden verschiedene Götter- und Dämonennamen geschrieben, die teils nicht lesbar, bzw. deutbar sind.

 

Kolumne 1

Kolumne 2

Kolumne 3

Kolumne 4

Kolumne 5

Kolumne 6

Kolumne 7

Kolumne 8

Kolumne 9

Zauber- oder Dämonen-Name

Hermes

Name eines Dämonen, der die Gewalt und Macht im Feuer hat

Baal

Jahwe

ägyptischer Dämonen-Namen

Sothis und Ra

Dämonen-Name

Dämonen-Name

Das Amulett enthält ausschließlich Namen; es gibt keinen Hinweis auf einen speziellen Zweck für seine Anfertigung. Die genannten Dämonen und Gottheiten aus jüdischen, ägyptischen und griechischen Glaubensvorstellungen stehen gleichberechtigt nebeneinander und dienen als schützende und helfende Geister. Das Gelleper Amulett soll seinen Trägern, es war wohl eine Frau oder Kind, vor Gefahren jeglicher Art schützen. Die magische Wirkung geht von den Namen und deren richtige Schreibweise aus. Es steht für die Suche nach Heil in der Mystik und Magie.  Diese Anrufungspraxis stammt, wie das Amulett, aus dem vorderasiatischen Raum, in dem die verschiedenen Religionen des Orients zusammenflossen.

Die Besitzerin/der Besitzer des Amulettes kam sicherlich mit den orientalischen Truppenteilen nach Gellep, die unter der Regierungszeit des Diokletian hierher versetzt wurden.

 

 

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