Im Hintergrund eine Fundkarte von Albert Steeger    

Herzlich willkommen auf den WorldWideWeb-Seiten der Archäologie in Krefeld . . . . . . . . . . Hier vermitteln wir Spannendes und Wissenswertes über Archäologie im Internet . . . . . . . . . . Jetzt neu auf unseren Seiten das virtuelle Museum Burg Linn . . . . . . . . . . Und Neuigkeiten von archäologischen Ausgrabungen des Museums Burg Linn im Stadtgebiet von Krefeld . . . . . . . . . . Wußten Sie schon, dass es in Krefeld-Elfrath einen rekonstruierten römischen Tempel gibt ? ? ? ? ?. . . . . . . . . . Oder dass es in Krefeld-Gellep das größte zusammenhängende und modern ausgegrabene römisch-fränkische Gräberfeld nördlich der Alpen gibt ?. . . . . . . . . . Wenn nicht, dann schauen Sie sich unsere Webseiten der Bodendenkmalpflege an.


Logo von Detlef Stender. Das Symbol zeigt das Stadttor und die Mauer von Gelduba und darüber einen Würfel. Im Hintergrund fließt der Rhein.
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Der neue Online-Shop von Archäologie in Krefeld

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Ein Streifzug, durch die bunte Welt römischer Gläser im
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Eine romanisch- gotische Kirchenre-konstruktion.

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Der Verfasser arbeitet  an einer Datenbank für Fundmünzen aus Gellep
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Liebe Besucherin, Lieber Besucher,

Die Frage:

Warum beschäftige ich mich mit Bodenfunden?

Darstellung eines Jäger und Sammlers. Münzbild des Constantinus, Zeichnung Detlef Stender.

 

 


Die Antwort:

Wissen um unsere Vergangenheit wird täglich ausgelöscht,  weil Baumaßnahmen archäologische Fundzusammenhänge zerstören.
 

eider ist es eine Tatsache, dass täglich  unwiederbringlich Kulturhinterlassen-schaften durch die umfangreichen, tief in den Boden eindringenden Baumaßnahmen verloren gehen.

Diese Spuren der Vergangenheit für die Nachwelt zu sichern - und sei es in der Form einer Dokumentation der Befunde und Funde - ist eine wesentliche Aufgabe, der  ich mich im Laufe meiner dreißigjährigen Tätigkeit als ehrenamtlicher Mitarbeiter des Museumszentrums Burg Linn  verpflichtet fühle.

Wichtig erscheint mir  in diesem Zusammenhang die enge Zusammenarbeit  mit den Ämtern und Behörden, die sich mit Denkmalpflege befassen.

Diese verfügen über dass notwendige Instrumentatrium alle wichtigen Befunde und Funde so zu schützen und zu dokumentieren, dass sie für uns zu einer dauerhaften Quelle für weitere Forschungen  werden.

undberichte sollten folgende Inhalte enthalten. Dazu hat der Verfasser für seine Funddatenbank eine Seite  entworfen. Wenn Sie Acrobat  Reader  © auf Ihren Rechner schon installiert haben, ist eine Betrachtung des Formulars möglich.

Um PDF-Dokumente lesen und ausdrucken zu können,  benötigen Sie den
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Hier ist ein Download möglich
 

Unterschutzstellung von Bodendenkmälern.

m Bodendenkmäler vor den Zerstörungen durch Baumaßnahmen und durch land- und forstwirtschaftliche Eingriffe zu schützen, sind in den Bundesländern Denkmalsschutzgesetze erlassen worden, die Grundlage der archäologischen Denkmalspflege sind.

Für alle, die nähere Einzelheiten zum Gesetzesinhalt in Erfahrung bringen möchten, verweise ich auf die Webseiten des Verbands der Landesarchäologen in der BRD unter www.links.

Die Leitlinien der Bodendenkmalpflege vom Verband der Landesarchäologen erhalten Sie hier als PDF-Datei.

 


Wissenschaft auf direktem Weg und  ohne Umwege vermitteln.

ffentlichkeitsarbeit, wie Fernsehen, Rundfunk, Zeitungsmitteilungen und das Internet schaffen zusätzliche Aufmerksamkeit auf die Belange der Bodendenkmalpflege. Das Internet stellt ein Forum dar, dass jederzeit für alle Menschen zur Verfügung steht.

Meine Intension ist es, nach neuen Möglichkeiten zu suchen, die zur Verbreitung archäologischen Wissens führen. Zukünftige Generationen sollen schneller über wissenschaftliche Erkenntnisse informiert werden. Eine große Möglichkeit besteht darin durch Forschungen das "Geschichtsmosaik vergangener Zeiten" Stück für Stück zusammenzusetzen und somit unser Bild von der Vergangenheit zu vervollständigen. Die Webseiten sind so gegliedert, das zunächst ein gesamter Überblick über die Geschichte unserer Stadt vermittelt wird. Die Startseite zeigt Bilder die in zeitlicher Abfolge dargestellt werden.

Wenn Sie auf den Button Geschichte klicken erfahren Sie nähere Einzelheiten über die Geschichte der Stadt Krefeld. Als nächste Vertiefungsstufe des Wissens empfehle ich Ihnen das Museum Burg Linn zu besuchen.

Auf der Seite Entdeckungen finden Sie wichtige Ausgrabungsberichte, die ständig um weitere interessante Beiträge ergänzt werden.



Ziel ist es, menschliche Entwicklung darzustellen.


Wo führt der Weg der Menschheitsgeschichte hin?

Treibende Kraft
für den Forschergeist ist
die elementare Frage:


Woher kommen wir,
wohin gehen wir?


 


Grubenverfärbung, römisch.

 

 

Die Stunde der Entdeckung

in ganz normaler Tag! " Du fährst los, suchst nach vor- und frühgeschichtlichen Fundstellen und plötzlich liegt so ein Befund vor deinem Auge"
Ein Beispiel für eine Notbergung, ist  auf
den folgenden Abbildungen zu sehen.

m linken Bild  (Abb. 1, 2, u. 3),  sehen Sie eine Abfallgrube aus der Römerzeit, zu erkennen an der hellen Einfüllung des Bodens. Im Bild nicht zu sehen, sind Scherben, geringe winzige Spuren von Holzkohle und verbrannte Lehmpartikel, die eine rote Farbe hatten.

Auch im Winter, sind solche Sucheinsätze keine Seltenheit. Archäologische Bodendenkmäler haben keine jahreszeitlich bedingten Schonzeiten. Es sind nicht die sensationellen Entdeckungen, die die Motivation beflügeln. Ein großer Teil von Beharrlichkeit gehören ebenfalls dazu, sowie   Neugier und Fantasie.  Sie führen manchmal zum Erfolg. Ich erinnere mich noch daran, als ich die Puppenburg in Krefeld-Stratum entdeckte. Ein Bauer aus der Nachbarschaft des Bebauungsgebietes "Auf der Puppenburg"  erzählte mir damals, dass er in nationalsozialistischer Zeit einen Hügel einebnen musste. Auch wurde in der Schule die Geschichte erzählt, das es einen unterirdischen Verbindungsgang zwischen der Linner  Burg und dem Hügel am Oelvebach gäbe.

Bei dem vom Bauern geschilderten Hügel konnte es sich somit nur um eine mittelalterliche Motte handeln. Eine gezielte Ausgrabung an dieser Stelle durch den Linner Archäologen Dr. Jochen Giesler brachte schließlich den Beweis für diese Annahme.

 

 Pressemitteilung 1978

ressemitteilung in der NRZ von 1978 über Entdeckungen im Stadtgebiet von Krefeld. Beim Bau der Kläranlage, wurden viele Entdeckungen aus vor- und frühgeschichtlicher Zeit gemacht. Nur unter erheblichem Einsatz der Archäologen konnte ein großer Teil der Siedlungsstellen ausgegraben  und dokumentiert werden. (Abb. 4)

 

 Pressemitteilung 1984

ressemitteilung in der RP von 1984 über die Entdeckung einer archäologischen Sensation in Vorst: sechs Gräber, die zeitlich in das erste Jahrhundert nach Chr. eingeordnet werden, wurden durch das "Gelleper Grabungsteam" ausgegraben. (Abb. 5)

 

 Pressemitteilung 1984

ressemitteilung in der WZ vom 26. Juli 1984 über Ausgrabungen im Kastell Gelduba. Hier konnte wichtige Fragen über Belegungsdauer geklärt werden. Außer dem konnte nachgewiesen werden, dass sich Franken im verlassenen und verfallenden Lager häuslich eingerichtet hatten, nachdem die Soldaten abgezogen waren. (Abb. 6 und 7)

 

 Pressemitteilung 1989

in neugieriger Zeitgenosse und sein  unbekannter Vorfahr: Amateur-Archäologe Detlef Stender betrachtet die Grabungsergebnisse, die sein Profi-Kollege Dr. Christoph Reichmann am Rande des Greifenhorstparks ans Tageslicht gefördert hat. (Abb. 8) 
Der Krefelder Lehrer Prof. Rembert, war der erste, der an der "Alten Kerk" Ausgrabungen durchführte.
Im Zusammenhang mit der Entdeckung der mittelalterlichen Siedlung und Burganlage von Krefeld-Stratum, wurde diese Stelle von mir mehrfach begangen. Durch die  aufgelesenen Scherben konnte die mittelalterliche Kirche früher als bisher angenommen datiert werden. Eine Nachgrabung wurde durch Herrn Dr. Christoph Reichmann veranlasst, weil durch Tiefpflügen umfangreiche menschliche Skelettreste zerstört worden waren.

 

 Pressemitteilung 2004

eute vor 25 Jahren in Krefeld-Stratum. Der Bekannte Archäologe Dr. Jochen Giesler grub im Gräberfeld von Gelduba. Ich befand mich "Auf der Puppenburg" wo umfangreiche Baggerarbeiten stattfanden. Schon nach kurzer Zeit stießen hier die Bagger auf die Überrest eines mittelalterlichen Grubenhauses. Giesler führte auf diesem Gelände darauf hin umfangreiche Grabungen  durch. (Abb. 9)

 

 Pressemitteilung 2007

LTERTUMSKUNDE
Detlef Stender begeistern die Spuren der Vergangenheit. Ein WZ- Artikel von Jan-Martin Altgeld.

 

Abb. 1
Am Tag der Entdeckung

Grube im Schnitt, römisch

Abb. 2
Schnitt durch die Grube
Planum der Grube, römisch
Abb. 3
Planum
Bedeutende Funde auf dem Gelände der Krefelder Kläranlage.
Abb. 4  Pressemitteilung  von Entdeckungen im Stadtgebiet von Krefeld (NRZ 1978)
Germanischer Friedhof im Neubaugebiet von Forst.

Abb. 5
Pressemitteilung  von einer Entdeckungen eines einheimischen Gräberfeldes in Vorst
. (RP 1984)

Grabungshelfer im Kastell Gelduba.

Abb. 6
Pressemitteilung:  Franken hausten im verlassenen Kastell. (WZ 1984)

Grabungshelfer in Kastell Geduba. Funde aus dem Brunnen.

Abb. 7 Pressemitteilung:  Franken hausten im verlassenen Kastell. (WZ 1984)

Ausgrabungen auf der Flur "Alte Kerk". Sklettfunde.

Abb. 8
Archäologische Ausgrabungen an der "Alten Kirche" in Krefeld-Linn. Aus: (Krefeld, Informationen und Veranstaltungen 1989)

Anmerkung auf eine Entdeckung des Verf. Die Pupenburg und Siedlung in Krefeld-Stratum wurde vor 25 Jahren entdekte

Abb. 9
Heute vor 25 Jahren (Krefeld, WZ Freitag, 20. August 2004)

Der Tempel von Elfrath, eines von vielen Entdeckungen von Detlef Stender.

Abb. 10
Ein Krefelder und die Archäologie (Krefeld, WZ Dienstag, 22. Mai 2007)

 

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