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Vorwort:
Wichtige Scherbenfunde und Beobachtungen von Zerstörungen an der "Alde Kerk" von Krefeld-Linn
er Linner Archäologe Dr. Jochen
Giesler berichtete dem Verf., wie wichtig es sei archäologische Bodendenkmäler in Bezug zu setzen. Ziel zukünftiger Untersuchungen sollte es sein, einen Siedlungsraum in seiner geografischen Struktur und seiner geschichtlichen Entwicklung von allen Seiten her zu durchleuchten. Dazu gehören Daten, Fakten des Historikers sowie aller Wissenschaften. Giesler stellte die Frage: "Ob es in der näheren Umgebung der mittelalterlichen Siedlung und Burg am Oelvebach in Krefeld-Stratum noch andere bedeutende mittelalterliche Fundplätze geben würde"?
Da erinnerte sich der Verf. an einen Ausgrabungsbericht zur "Alden Kerk" von Prof. Karl Rembert. Er verabredete sich mit dem Eigentümer der Parzelle auf der "Alde Kerk" und besichtigte den Fundplatz. Nach intensiver Begehung konnten auf dem Platz viele Scherben aufgelesen werden. Die Scherben wurden an das Museum Burg Linn übergeben. Das Ergebnis war überraschend. Auf dem Fundplatz gab es mehr ältere Scherben als es bisher bekannt war. Die Datierung durch den Ausgräber Prof. Karl Rembert musste in Frage gestellt werden. Des weiteren wurde aktenkundig gemacht, dass der Fundplatz durch das vielerorts durchgeführte Tiefpflügen unwiderruflich zerstört werden würde. Es wurden regelrecht die Knochen aus den Gräber herausgerissen und zerpflügt. Später teilte der Verf. dem neuen Ausgräber des Museums Burg Linn Herrn Dr. Christoph Reichmann seine Beobachtungen mit, der eine groß angelegte
archäologische Ausgrabung auf der "Alde Kerk" unternahm um weitere Zerstörungen zu verhindern. Nachfolgend die Ergebnisse seiner Ausgrabung. So handelte Archäologie in Krefeld im Sinne der Bodendenkmalpflege, eine Aufgabe die Sie sich immer zum Ziel gesetzt hat.
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1 Die Lage der "Alde Kerk" in Krefeld - Linn

In der Preußischen Uraufnahme von 1844 noch gut zu sehen die "Alde Kerk" lag am Zufluss des Oelve- in den Linner Mühlenbach
Die "Alde Kerk" im Umfeld mittelalterlicher Siedlungen 
Durch Archäologie in Krefeld wurden bedeutende mittelalterliche Fundorte entdeckt. Hierzu gehört die Entdeckung der Puppenburg, die Siedlung von Stratum, Heuleshelm, die Burg von Uerdingen und die mittelalterliche Siedlung von Serm.
er Überlieferung nach lag die erste Linner Kirche nicht in der späteren Stadt Linn, sondern hier an dieser Stelle, auf halbem Weg von der Burg zum Rhein. Der Flurname "Alde Kerck" weist immer noch auf ihren einstigen Standort. Im Jahre 1279 soll sie durch Rheinhochwasser zerstört worden sein. Wie die Legende berichtet, wurde damals auch das berühmte Linner Kreuz durch die Fluten von der Alde Kerck bis zum Linner Sandberg getragen (auf halben weg nach Uerdingen), wo angeblich Jahre später ein Bauer mit dem Pflug daran stieß. Nachdem er sich vergeblich abgemüht hatte, das Kreuz nach Uerdingen zu fahren, wendete er sein Fuhrwerk und, siehe da, es rollte leicht in die Stadt Linn hinein. Urkundlich genannt wird eine Kirche von Linn erstmals um das Jahr 1090, rund 200 Jahre vor der Stadtgründung neben der Burg Linn. Die 1989 / 90 durchgeführte Ausgrabung ergab jedoch, dass die erste
Kleinkirche - ein quadratischer Bau von 6 x 6 m - bereits vor
Ottonischer Zeit (im 10. Jahrhundert)
errichtet worden war (1). Die Nordwand dieser ersten Kirche wurde später in den hochmittelalterlichen Bau einbezogen. Der Plan zeigt den Grundriss der letzten, im wesentlichren während des 11. und 12. Jahrhunderts entstandenen Kirche. Damals diente das südliche Seitenschiff einer vornehmen Familie, wahrscheinlich den Herren von Linn, als Grabgelege. Im Nordosten der Kirche befand sich auf dem Kirchhof eine alte Gerichtsstätte. Als Gerichtssymbol diente offenbar ein unbearbeiteter Findling aus tertiärem Quarzit, der außen in einem vorspringenden Pfeiler des Chores eingemauert war. Unter freiem Himmel - wie es altem Herkommen entsprach - wurde wahrscheinlich vor ihm Gericht gehalten. Einen Hinweis darauf gab die Anordnung der Gräber in diesem Bereich des Kirchhofes.
Schließlich konnte die Überlieferung von der Zerstörung der Kirche im ausgehenden 13. Jahrhundert durch die Ausgrabung bestätigt werden.


Grablege in der Kirche   
or der Gründung der Stadt Linn durch die Grafen von Kleve um 1300. lag die Kirche "von Linn" nicht an der Stelle der späteren Pfarrkirche St. Margareta nahe der Burg, sondern rund 1,5 km weiter östlich im freien Feld ( Alte Kirche ). Unmittelbar neben der Kirche befand sich nur der Pfarrhof. Ursprünglich handelte es sich um eine Außenstelle des St. Suibertus-Klosters in Kaiserswerth, für die auch im Jahre 904 richtiger weise Gellep und nicht Linn als Lagebezeichnung angegeben wurde. Da die Linner ihre Toten aber schon länger an der Kirche bestatteten und seit dem 11. Jahrhundert auch die Herren von Linn das Innere selbst als Grabgelege nutzten, galt die Kirche schon im hohen Mittelalter als Kirche von Linn.
Da das Geschlecht derer von Linn mit Ottos Sohn Gerhard in der MItte des 13. Jahrhunderts ausstarb, die Kirche wenig später durch Hochwasser schwer beschädigt und schließlich um 1300 abgetragen wurde, hat sich der Untergrund von jüngeren Eingriffen ungestört erhalten. Im Jahre 1989 und 1990 durchgeführte Ausgrabungen ermöglichten somit eine Identifizierung der einzelnen Grablegen.

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3 Anthropologische Untersuchungen der Skelettreste aus Grab 39 Otto von Linn
Otto von Linn geboren um 1171 / 1172, gestorben nach 1218Schriftliche Quellen as edelfreie Geschlecht der Herren von Linn wird 1186 erstmals urkundlich genannt. Allerdings war der älteste Namensträger, Gerlachus de Linne, wohl nicht der Vater sondern ein Onkel, vielleicht der Vormund des noch minderjährigen Otto. Noch vor 1188 verkaufte der mittlerweile volljährig gewordene Otto zusammen mit seinem namentlich nicht genannten Bruder das väterliche Erbe mit allem Zubehör ( Allod ) dem Erzbischof von Köln, der ihn anschließend als seinen Lehnsmann wieder in den Besitz einsetzte.
Da die Volljährigkeit damals gewöhnlich mit 16 Jahren erreicht wurde, lässt sich aus dem Verkauf das Geburtsjahr Ottos auf 1170 / 71 festlegen. Im Jahre 1218 unterzeichnete er zusammen mit seinem Sohn Gerhard noch einmal eine Urkunde der Äbtissin von Gerresheim. Die Begleitung des erwachsenen Sohnes lässt vermuten, dass er damals vielleicht schon erkrankt war und bald darauf gestorben ist. Bei seinem Tode war er somit wahrscheinlich um die 50 Jahre alt. 

as 1989
im südlichen Seitenschiff an prominenter Stelle aufgefundene Skelett Ottos wurde durch das Institut für Rechtsmedizin der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf ( Dr. P. Pieper / R. Pioloth ) näher untersucht.
Aus dem Untersuchungsbericht: Geschlecht: männlich
Alter: matur ( zwischen 40 und 60 ) Körperhöhe: 1,71 m Das Skelett zeigt keine Anzeichen einer systematischen Erkrankung, im Sinne tumuröser, rheumatischer oder schwerer degenerativer knöcherner Veränderungen. Dies spricht zusammen mit dem kräftigen Knochenbau und deutlichen Muskelmarken für einen während seines Lebens
körperlich aktiven Mann, dessen Todesursache nicht mehr mit Sicherheit evaluiert ist. Allerdings gibt es Befunde, die eine zeitweise Mangelernährung, Infektionskrankheit und Stresssituation wahrscheinlich machen: – Chronische Kieferhöhlenentzündung – Arthrose Grad IV des linken Kiefergelenkköpfchens – Zahnschmelzhypoplasien, als Folge einer zeitweiligen Mangelernährung – Mit Knochenentzündungen verbundene Backenzahnverluste auf beiden Seiten des Oberkiefers, die wegen einer eintretenden Elongation, vermehrten Herauswachsens der kaum abgenutzten Zähne im Unterkiefer bereits früh eingetreten
sein müssen. (aber nach Ausbildung der festen Zähne, bzw. nicht vor der Volljährigkeit) – Ausfall eines weiteren Molaren erst kurz vor dem Tode, wohl in Verbindung mit einer Entzündung. – Hämatom, Folge eines alten Blutergusses, am rechten Wadenbein – Knochenaufbaustörungen in beiden Schienenbeinen, sogen. Haris' sche Linien. Sie entstehen in jungen Jahren durch wachstumshemmende Streßsituationen – Verlagerung des großen Zehs in Richtung des zweiten Zehs, entsteht häufig durch zu enges Schuhwerk Der medizinische Befund fügt sich in vielen Punkten zum Leben eines Ritters, so die aktive
Lebensführung, das Tragen zu enger Stiefel und das Hämatom, eine mögliche Folge kriegerischen Handelns. Andere Punkte hingegen sind ganz ungewöhnlich, so die beiden wohl auf die gleiche Ursache zurückgehenden Mangelerkrankungen in den Wachstumsjahren (Zahnentzündungen und Ausfall bzw. "Scorbut" und Harris' sche Linien). Normalerweise konnten sich Adelige im 12. Jahrhundert ausreichend ernähren.

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4 Otto als Teilnehmer am dritten Kreuzzug

us medizinischen Gründen lässt sich die außergewöhnliche Mangel- und Stresssituation ziemlich genau auf die Zeit zwischen dem 17. und 20. Lebensjahr Ottos festlegen, also auf die Jahre zwischen 1187 / 88 und 1190 / 91.
Genau an dieser Zeit fällt der berühmte dritte Kreuzzug 1189 - 1190. Unter Führung Kaiser Friedrich I. Barbarossa musste das deutsche Heer im zweiten Jahr 1190 unter dramatischen Bedingungen das von den Seldschuken eroberte anatolische Hochland durchqueren. Die Umstände dieses Hungermarsches passen gut zum Krankheitsbild Ottos.
Noch im Jahre 1187 hatte sich der Kaiser in der nicht weit von Linn entfernten Pfalz Kaiserswerth auf gehalten. Der Erzbischof von Köln und Erzkanzler von Italien, Philipp I. von Heinsberg (* um 1130; † 13. August 1191 bei Neapel) Ottos neuer Lehnsherr, söhnte sich mit Friedrich aus und sagte eine Unterstützung des Kreuzzuges zu. Zudem verfügte Otto durch den Verkauf seines Allods über die Barmittel, die Friedrich zur Voraussetzung für die Teilnahme gemacht hatte. Mögliche Folge einer Teilnahme Ottos am dritten Kreuzzug ist seit dem hohen Mittelalter greifbare intensive Kreuzverehrung in Linn ( "wundertätiges Kreuz", Kreuzwallfahrt, Kreuztracht am 1. Sonntag im August ). Auch besaß die Grabkirche Ottos, die "Alde Kerk", im
13. Jahrhundert anscheinend das Kreuzpatrozinium. Das Margarethenpatrozinium wurde erst im
14. Jahrhundert unter den Grafen von Kleve für die neue Stadtkirche eingeführt. Zu guter Letzt zeigt der von Otto in den 90er Jahren des 12. Jahrhunderts begonnene Bau der neuen Ringmauer an der Burg Linn einen unmittelbaren Einfluss byzantinischer Festungsbaukunst. Neuartig und ungewöhnlich waren neben dem Baumaterial Backstein, vor allem der angestrebte regelmäßig polygonale Grundriss sowie der Einbau von Flankierungstürmen. Das sehr ehrgeizige Projekt strapazierte jedoch die Mittel Ottos beträchtlich, wie eine Untergliederung in viele kleine Bauabschnitte deutlich werden lässt. Otto selbst scheint deswegen die Vollendung der Mauer auch nicht mehr miterlebt zu haben. Die letzten Bauabschnitte auf der Vorburgseite wurden erst nach längerer Unterbrechung und verändertem Plan um die Mitte des
13. Jahrhunderts endgültig fertig gestellt.

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5 Rekonstruktion der Kirche
Lage der "Alde Kerk" in Krefeld-Linn Rekonstruktion der "Alde Kerk" in Krefeld-Linn Rekonstruktion der "Alde Kerk" in Krefeld-Linn Rekonstruktion der "Alde Kerk" in Krefeld-Linn
Rekonstruktion der "Alde Kerk" in Krefeld-Linn Rekonstruktion der "Alde Kerk" in Krefeld-Linn Rekonstruktion der "Alde Kerk" in Krefeld-Linn Rekonstruktion der "Alde Kerk" in Krefeld-Linn Ein Kapitell aus der "Alde Kerk" Ein Gerichtsstein aus der "Alde Kerk"
Kirchengrabung an der "Alde Kerk" durch das Museum Burg Linn 1989/90
Zur Erinnerung an die Kirche wurde am Fundort eine Gedenktafel angebracht.
Die "Kirche" bzw. der Fundort kann zu Fuß von Krefeld-Linn Mitte, in 25 Minuten erreicht werden.
Der Ausgrabungsbefund im Planung.
Auf Basis dieser Zeichnung wurde der nachfolgend gezeigte Grundrissplan rekonstruiert.
Zeichnung: Museum Burg Linn Nach über 750 Jahren wird der Grundriss der Kirche sichtbar. Die Kirche wurde auf Basis eines Ausgrabungsplan, den der Linner Archäologe Dr. Christoph Reichmann dem Verf. zur Verfügung stellte, entwickelt. Mit einem Infrarotlasergerät wurden die Höhen der Vergleichskirchen St. Clemens (Turm) und Wittlaer St. Remigius aufgemessen. Aus dem vorliegenden Entwurf wurde eine 3-Dimensionale Zeichnung erstellt. Durch eine computerunterstützte Animation kann eine räumliche Vorstellung von der Kirche erzeugt werden.
Südansicht der romanischen Kirche aus dem 12. Jahrhundert.
Als Vorlage diente der Kirchturm von St. Clemens in Krefeld-Fischeln und die Kirche St. Remigius in Düsseldorf-Wittlaer. Ostansicht mit romanischer Apsis.
Datierung: Anfang 12. Jahrhundert. Südansicht der gotischen Kirche.
Im 13. Jahrhundert wurde die romanische Apsis abgerissen und durch eine gotische Apsis mit Strebpfeilern ersetzt. Ostansicht der Alde Kerk von Krefeld-Linn mit gotischen Strebpfeilern an der Apsis.
Datierung: Ende 13. Jahrhundert. Das Kapitell stammt aus der Grabung von Prof. Rembert. In den nördlichen Außenpfeiler des spätromanischen hores der "Alde Kerk" war ein großer Findling eingemauert. Da seine vorspringende Seite "stuhlartig" nach außen zeigte, wie sich anhand der Mörtelspuren rekonstruieren ließ, könnte er als Gerichtszeichen bzw. Verkündstein gedient haben. Steine dieser Art fanden sich früher häufiger auf rheinischen Kirchhöfen. Kleinere Gerichtssachen ( placida minora ) - hier vermutlich unter dem Vorsitz des Stiftes in Kaiserswerth - konnten verhandelt und allgemeine Nachrichten bekannt gegeben ( verkündet ) werden. Links im Bild zu sehen der Gerichtsstein.
Er lag vor dem gotischen Stützpfeiler an der Apsis der Kirche.
Lage der "Alde Kerk" in Krefeld-Linn
Zur Erinnerung an die Kirche wurde am Fundort eine Gedenktafel angebracht.
Die "Kirche" bzw. der Fundort kann zu Fuß von Krefeld-Linn Mitte, in 25 Minuten erreicht werden.

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6 Ein Priester aus der "Alde Kerk"

Urkunde über einen Priester der "Alden Kerk"
Der "Pfarrer" als Heilkräuterkundler
n der Zeugenliste einer Urkunde aus dem Kloster Meer erscheint 1211 der Priester ( sacerdos de Linne ) Wiricus ( Kopie der Urkunde, Hauptstaatsarchiv Düsseldorf, Meer 18).
Die neutrale Bezeichnung "Priester" gibt keinen Aufschluss über seinen Status im Verhältnis zur Pfarrei. Wahrscheinlich handelt es sich jedoch um einen Vicar, also einen in Vertretung des eigentlichen Pfarrers mit der Geschäftsführung vor Ort beauftragten Priester.
In einem etwas jüngeren Ämterverzeichnis ( Liber valoris, vor 1308 ) sind jedenfalls für die Linner Pfarrstelle ein "Pastor" und ein "Vicarius" angegeben. Der Pastor gehört vermutlich zum Kreis der Kaiserswerther Stiftsherren.
Der Pfarrhof lag seit dem 10. Jahrhundert an der Westseite des Kirchhofes. Freigelegt wurden bei einem Probeschnitt 1989 / 90 drei Baumstammbrunnen. Sie enthielten unter anderem zahlreiche Samen von Heilkräutern, vor allem Verbena officinalis (Eisenkraut) und Hyoscyamus niger (Bilsenkraut). Anscheinend hat sich der Pfarrer mindestens im späten 12. und 13. Jahrhundert, also zur Zeit des Wiricus und Ottos von Linn, mit Kräuterheilkunde befasst hat.

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7 Das archäologische Umfeld der "Alde Kerk" in Krefeld-Linn

Abb. 4 Die "Puppenburg"
Die Grabungen auf der "Puppenburg"
Siedlung 9.-11. Jahrh. und Motte 13. Jahrh.
ie "Puppenburg" lag nur 770 m von der "Alde Kerk" am Oelvebach entfernt (Abb. 4). Durch Hinweise des Verfassers an das Museum Burg Linn konnte Siedlung und Motte (Burganlage) durch Dr. Jochen Giesler in den Jahren 1979 / 80 ausgegraben werden. Die Burg stammt aus dem 13. Jahrhundert (Ausgrabungsbericht). Burg und Kirche haben also gleichzeitig bestanden.
Castrum Mare, eine Niederungsburg bei Haus Meer, zeigt uns wie solche Burgen einmal ausgesehen haben.
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