Im Hintergrund eine Fundkarte von Albert Steeger

Die Sonne, lebensspendende Kraft der Erde... 

Der Mond, auch er hat eine große Bedeutung für den Menschen...

Herzlich willkommen auf den WorldWideWeb-Seiten der Archäologie in Krefeld . . . . . . . . . . Hier vermitteln wir Spannendes und Wissenswertes über Archäologie im Internet . . . . . . . . . . Jetzt neu auf unseren Seiten das virtuelle Museum Burg Linn . . . . . . . . . . Und Neuigkeiten von archäologischen Ausgrabungen des Museums Burg Linn im Stadtgebiet von Krefeld . . . . . . . . . . Wußten Sie schon, dass es in Krefeld-Elfrath einen rekonstruierten römischen Tempel gibt ? ? ? ? ?. . . . . . . . . . Oder dass es in Krefeld-Gellep das größte zusammenhängende und modern ausgegrabene römisch-fränkische Gräberfeld nördlich der Alpen gibt ?. . . . . . . . . . Wenn nicht, dann schauen Sie sich unsere Webseiten der Bodendenkmalpflege an.


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Fürstengrab Seite 4 Fürstengrab Seite 5 Fürstengrab Seite 6 Fürstengrab Seite 7 Anmerkungen Fundkarte   Anreisekarte

   Panoramabilder von der Vorburg

  Burg Linn um 1210       Die alte Ringmauer aus Backstein       Linn wird zur Festung ausgebaut.

  Idealisierter Schnitt durch den Burghügel und die Burgmauern         Die Burg Linn. Ein Rundgang in der Burg

   Linn. Ein Streifzug durch den mittelalterlichen Ort Linn. Geschichte

Die Linner Burg

 Wahrzeichen des kleinen romantischen Städtchen Linn

 
 

 

Herzlich Willkommen auf dem Abschnitt der Panoramaseite der Linner Vorburg!

 

Starten Sie Ihre virtuelle Panorama-Rundreise in der Vorburg der Linner Burg
und betrachten das nachfolgende interaktive 360 Grad Panorama
.

Panoramabild von der Vorburg

 


 

 

 

 


Die Burg

Burg Linn um 1210

as Modell zeigt die Burg Linn in einer Phase des Umbruchs. Der Bau der neuen nach hochmittelalterlichen Maßstäben modernen - Ringmauer aus Backstein ist in vollem Gange (1). Vor der Baustelle wird der letzte Abschnitt der alten hölzernen in der Technik noch frühmittelalterlichen Wehrmauer (2) niedergelegt. Er stößt an die heute ebenfalls vollständig verschwundene Schildmauer aus Tuffstein (3). Sie sollte die Burg auf der höher gelegenen und daher besonders gefährdeten Vorburgseite (4) zusätzlich schützen. Im Inneren liegen neben dem festen Burghaus mit steinernem Sockel- und hölzernem Obergeschoß (5) zwei eingeschossige Wirtschaftsbauten aus Holz. Der eine steht frei (6), während sich der andere an die Mauer schmiegt. In ihm befindet sich die Küche (7).

Neben den Burgleuten (8), vor allem dem Koch auf der Treppe zum Obergeschoß des Burghauses, der Küchenmagd zusammen mit einem Wächter am Eingang des Untergeschosses sowie einer weiteren Magd auf dem Weg zur Vorburg, erkennt man zahlreiche Bauhandwerker und Helfer (9). Meist handelt es sich um Bauern von den umliegenden Höfen. Neben der Baustelle steht der Baumeister (10) im Gespräch mit  , dem Pfarrer der Linner Kirche (11) Davor sieht man hoch zu Ross seinen Auftraggeber, den Ritter Otto von Linn (12). Zwei der Bauleute hantieren mit einer Messschnur (13). Sie kontrollieren die Mauerbreite und befassen sich in Gedanken bereits mit der Festlegung des nächsten Bauabschnittes. (Abb. 1 )

 


Die alte Ringmauer aus Backstein

Die Tuffmauer

Als die Ritter von Linn im 12. Jahrhundert darangingen die bislang nur durch einen Wassergraben, einen Erdhügel (Motte) und eine Holzpalisade geschützte Burg mit einer steinernen Ringmauer zu umgeben, verwendeten sie dazu noch das traditionelle Material Tuffstein. Tuff ist ein leicht zu bearbeitender Stein aus vulkanischer Asche, der schon von den Römern in der Eifel abgebaut worden war. Da anscheinend nur wenig Geldmittel zur Verfügung standen, errichtete man zunächst nur einen Mauerabschnitt (eine so genannte Schildmauer) auf der im Angriffsfall besonders gefährdeten Vorburgseite. Sichtbar erhalten ist von dieser Mauer nur noch ein kleiner Sockel an der Nordwestecke des Rittersaales. Bald nach seiner glücklichen Rückkehr vom 3. Kreuzzug (plante Otto von Linn die Vollendung der Ringmauer. Da er seine Burg kurz vor 1188 an den Kölner Erzbischof erkauft hatte und damit Kölnischer Lehnsmann geworden war, besaß er die entsprechende Rückendeckung. Möglicherweise aufgrund der zahlreichen neuen Eindrücke, die er während des Kreuzzuges aufgenommen hatte, änderte er allerdings den Bauplan und schließlich auch das Baumaterial.

Der neue Plan

er neue Plan sah den Bau einer regelmäßigen (spiegelsymmetrisch) sechseckigen Anlage vor, in der Konsequenz also auch den Ersatz der alten Schildmauer. Ganz modern war die Einplanung von sechs runden Flankierungstürmen an den Ecken der Ringmauer. Da die Geldmittel der Ritter von Linn trotz der Einnahmen aus Köln immer noch nicht sonderlich reich flossen, konnte das ehrgeizige Vorhaben wiederum nur in kleinen Abschnitten verwirklicht werden.


Der erste Bauabschnitt

er erste Bauabschnitt lag am Westturm. Er war noch kein reiner Backsteinbau sondern ein Mischmauerwerk aus Natursteinen, wie Tuffen und Flussgeröllen, und den neuen gebrannten Lehmsteinen (Backsteinen).

An der Mauertechnik (vor allem auch im Abschnitt 2 siehe Mauerbild) lässt sich deutlich ablesen, dass der Baumeister den Umgang mit Backsteinen noch nicht gewohnt war. Er bemühte sich daher den theoretischen Mauerverband möglichst exakt einzuhalten. Später (vgl. den Abschnitt 7, die Erhöhung der Mauer) arbeitete man wesentlich schneller und nahm dabei zahlreiche Unregelmäßigkeiten oder Ausgleichssetzungen in Kauf.

Die Fertigstellung der Ringmauer

ie große Zahl der unterschiedlichen Bauabschnitte, für die offenbar jeweils neue Backsteine gebrannt wurden, lässt darauf schließen, dass sich der Bau lange hingezogen hat. Unterstützt wird diese Annahme durch mehrfache Planänderungen. Die Abschnitte 1 bis 4 folgten noch relativ dicht aufeinander. Vom dritten Abschnitt an wurden Mauerlänge und Turmdurchmesser allerdings deutlich verkleinert, womit man schon jetzt von der ursprünglichen Planung leicht abwich.

Nun war die Anlage geschlossen und der Abbruch der alten Schildmauer wurde offenbar für Iängere Zeit aufgeschoben. Als die Arbeiten dann allerdings schließlich wiederaufgenommen wurden, änderte man zwischen Abschnitt 5 (mit neuem Tor) und 6 (mit Hauptturm) erneut die Planung, wie die Anbindung des Kapellenturmes deutlich erkennen lässt. Schließlich wurde mit Abschnitt 7 auch die ganze Ringmauer noch einmal um 3 Meter erhöht. Wahrscheinlich geschah dies erst um die Mitte des 13 Jahrhunderts durch Ottos Sohn Gerhard von Linn

 

 

 

 

 

 


Linn wird zur Festung ausgebaut

as erste Stadt und Burg zusammenfassende Erdwerk in Linn geht wahrscheinlich noch auf die Zeit des spanisch-niederländischen Krieges zurück. So scheint man 1579 an modernen, gegen Pulvergeschütze gerichteten Vorwerken gearbeitet zu haben (Abb. 6). Wie diese allerdings aussahen, bleibt unklar, da die heute im Gelände noch erkennbaren Festungswälle und Gräben ihre Form im wesentlichen späteren Ausbauarbeiten verdanken. Wahrscheinlich wurde schon vor der hessischen Eroberung kräftig verstärkt, wie die lange Dauer der Belagerung von 1642 nahelegt. Großen Anteil an der Modernisierung hatten schließlich die Hessen. Zwischen 1643 und 1645 nahmen sie mehrfach kräftige Erhöhungen vor. Die Bürger klagten, dass weite Bereiche des Linner Eltbusches für den Festungsbau abgeholzt worden seien.

 

Archäologische Beobachtungen zur Festungsgeschichte

1999 wurde bei Bauarbeiten die große Bastion an der Nordseide der Stadt ausgegraben. Im Seitenaufschluss waren deutlich zwei unterschiedliche Befestigungsphasen zu erkennen, die sich jedoch formal glichen. Phase 1 war lediglich kleiner und wohl auch niedriger als Phase 2. Überraschenderweise zeigte sich jedoch, dass es trotz der Ähnlichkeit zwischen beiden Befestigungsphasen eine Lücke gab. Die erste Befestigung war offensichtlich in diesem Bereich zerstört oder sogar absichtlich geschleift worden, bevor man - nach längerer Brachphase - die zweite Befestigung angelegt hat.

In der schriftlichen Überlieferung wird eine Schleifung nicht erwähnt. Es ist jedoch möglich, dass die Befestigungswerke angesichts der chronischen Geldnot des Kurfürsten am Ende des Truchsesschischen Krieges (1591) über längere Zeit verfielen und dann erst in der Zeit vollerer Kassen ab 1609, vermutlich aber erst nach 1621, als Linn wegen der drohenden Kriegsgefahr eine stärkere Besatzung erhielt, erneut instand gesetzt wurden. Auszuschließen ist wohl, dass die beobachteten Abtragungen lediglich eine Folge der vierwöchigen Belagerung von 1642 gewesen sind.


Idealisierter Schnitt durch den Burghügel und die Burgmauern

in Blick in den Burghügel zeigt deutlich, dass die Anlage nicht in einem Zuge entstand, sondern viele unterschiedliche Bauphasen aufzuweisen hat. Man erkennt z.B. leicht, dass die alte Ringmauer nachträglich in die Aufschüttung des Burghügels eingesetzt worden ist.

 

Anschließend wurde im Zuge der Mauererhöhung auch die Anschüttung des Hügels leicht verstärkt.

 

Für den Bau der neuen äußeren Ringmauer im Jahre 1478 - ein Jahr nach der Belagerung durch Hermann von Hessen - hat man den hochmittelalterlichen Burggraben zugeschüttet und einen neuen breiteren Außengraben angelegt.

 

Schließlich wurde der "Zwinger", der Raum zwischen innerer und äußerer Wehrmauer, während des 30jährigen Krieges höher aufgefüllt, um ihn als Plattform für Geschütze nutzen zu können.
 

 


Die Burg Linn

Ein Rundgang in der Burg

 

Zur Burg Linn

Begleiten Sie uns mit einer kleinen Führung durch die außergewöhnlich gut erhaltene Anlage einer mittelalterlichen Burg.

Zur Burg Linn

Ansicht mit Außengraben der Burg. Dieser hatte verteidigungstechnische Vorteile und wurde zum Schutz der Burg angelegt. Gut, dass er heute noch erhalten ist.

Toreingang zur Vorburg

Im Hintergrund die Linner Burg.

Wetterfahne auf dem Turm

Die Fahne befindet sich auf der Toranlage zur Vorburg.

Toreingang zur Vorburg

Haupteingang zur Burg Linn.

Wetterfahne auf dem Turm

Recht das Backhaus

Laufrad

Vermutlich lief ein Hund in diesem Laufrad.

Backhaus in der Vorburg

Backhausinnenansicht.

Bachhaus in der Vorburg

Backhausinnenansicht.

Backhaus in der Vorburg

Zum Backhaus gehört auch ein Kräutergarten

Backhaus in der Vorburg

Backofen seitlich.

Backhaus in der Vorburg

Das Haus mit Garten.

Backhaus in der Vorburg

Holz für den Ofen.

Siebmaschine

Alte Gerätschaften der Landwirtschaft.

Schlitten

Im Winter das ideale Transportmittel.

Spritzenwagen

Alte Gerätschaften.

Zur Burg Linn

Der Aufgang in die Burg. Hier befand sich einst eine Zugbrücke.

Wer mehr über den Ritter Otto von Linn wissen möchte, kann sich weiter auf der folgenden Seite informieren. Außerdem gibt es im Shop eine 3D-BluyRay zu erwerben.


Linn

Ein Streifzug durch den mittelalterlichen Ort Linn

Geschichte

em erst kurz zuvor in den Schutz der Burg verlegten Dorf Linn verlieh der Graf von Kleve um 1300 Stadtrechte. Zwischen 1350 und 1370 zog man die in großen Teilen erhaltene Stadtmauer hoch. Gleichzeitig verlieh der Graf die beiden Burglehen Bakenhof und Issumer Turm an den Ecken der Stadtmauern. Der Issumer Turm stammt in seinen unteren Teilen noch aus dem 15. Jahrhundert. Nur die drei Tore - das Bruchtor im Westen (Richtung Krefeld), das Rheintor im Osten und das Steintor im Süden (Richtung Köln) - wurden im 19. Jahrhundert abgerissen. Der Grundriss des Rheintores ist im Straßenpflaster kenntlich gemacht. Ebenfalls durch Aufpflasterung und freigelegte Mauerzüge markiert ist der Standort der 1814 eingestürzten Pfarrkirche auf dem Margaretenplatz. Andere öffentliche Gebäude, wie das Rathaus und das städtische Weinhaus, ursprünglich am Rande des Andreasmarktes gelegen, wurden schon im 18. Jahrhundert abgerissen, nachdem die Stadt durch die übermächtige Konkurrenz der benachbarten Handelsstädte Uerdingen und Krefeld in zunehmende Bedrängnis geriet.

Linn besitzt einen großen Bestand an alten Häusern. Bereits 1426 wurde ein bis heute noch erhaltenes Wohnhaus an der Margaretestraße errichtet (Nr. 17). Allerdings wird der alte Baukörper durch eine Fassade des 19. Jahrhundert verdeckt. Besonders viele neue Häuser entstanden während der ersten Jahre des 30jährigen Krieges, der eigentlichen Blütezeit des Städtchens. An der Albert-Steeger-Straße und der Margaretenstraße sind charakteristische Fachwerkfassaden dieser Zeit erhalten.

 

Linn wurde 1901 Krefeld eingemeindet und blieb während beider Kriege von Zerstörungen verschont. Im Jahre 1987 wurde der historische Stadtkern von Linn zum Denkmalbereich erklärt. Dies war Voraussetzung für die Aufnahme in das Programm "Historische Stadtkerne in Nordrhein-Westfalen", die 1989/90 erfolgte. Im Rahmen dieses Programms fördert das Land NRW in besonderer Weise Restaurierung, Erhaltung sowie Gestaltung von Plätzen, Straßen und denkmalwerten Gebäuden in überliefertem Maßstab.

 

Burg Linn Zollhaus Niederrheinmuseum Andreasmarkt Deutsches Textilmuseum Margaretenplatz Issumer Turm Katholische Pfarrkirche St. Margareta Torwächterhäuschen Bakenhof Ehemalige kurfürstliche Ross- und Wassermühle Deutsches Textilmuseum
 

Burg Linn Burgpark Linn Barockes Gartenhaus Ehemalige kurfürstliche Ross-und Wassermühle Hauserhof Haus Greiffenhorst "Alde Kerk" Greiffenhorstpark
 

 Krefeld - Linn mit  interessanten Besichtigungspunkten


 
Legende

 

 
 

BESICHTIGUNGSPUNKTE INNERHALB LINN MIT BESCHREIBUNG

  •   1   Burg Linn

Kurkölnische Landesburg aus dem 12. Jahrhundert, zugehörige Vorburg mit mittelalterlichem Torturm, Jagdschloß mit Zehntscheune

  •   2   Niederrheinmuseum

Vor- und Frühgeschichte, Burg- und Stadtgeschichte, Volkskunde des Niederrhein

  •   3   Deutsches Textilmuseum

Das Deutsche Textilmuseum Krefeld-Linn - gehört heute zu den international wichtigsten Sammlungen mit historisch kostbaren Textilien und Bekleidungsstücken aus verschiedensten Zeitepochen. Heute umfasst die Sammlung über 25.000 Objekte aus allen Teilen der Welt. Die Vielfalt der Exponate reicht von der Antike bis zur Gegenwart. Allerdings sind nicht alle Textilien der Öffentlichkeit zugänglich.

  •   4   Katholische Pfarrkirche St.   Margareta von 1819

Der Neubau wurde 1819/20 nordöstlich an der Rheinbabenstraße errichtet; er konnte nicht geostet werden, sein Chor liegt nach Süden. Baumeister war vielleicht Anton Becks aus Gangelt, wie für St. Peter in Uerdingen. In der 2. Hälfte des 19. Jahrh. Einbau der Seitentüren, 1929 Anbau einer Kapelle an der Ostseite, Ende der zwanziger und der fünfziger Jahre Restaurierungen der Kirche. Das Linner Kreuz. Das Kreuz stammt aus der Zeit um 1400. Dies dürfte aber

  •   5   ehemaliges Burglehen Issumer Turm

Issumer Turm, Wohnturm in der Südostecke der Stadtbefestigung des 14. Jh. Er war, zusammen mit zugehörigen Ländereien, Lehen der Burg Linn und ihrer Herren bis zur Französischen Revolution. Der Turm auf rechteckigem Grundriss und von beträchtlicher Mauerstärke. Gewölbtes Kellergeschoß und drei hohe Stockwerke, Abschlussgesims, Mansardendach-

  •   6   ehemaliges Burglehen Bakenhof

Bakenhof, ehemalig zur Burg gehöriges Ritterlehen (wie Issumer Turm). Im 16. Jh. im Besitz der Herren von Quadt, seit etwa 1670 bis Ende des 19. Jh. in dem der Familie von Heinzberg, heute der Familie Reitz von Frentz. Von der ältesten Anlage steht nur der modernisierte und erhöhte Turm. Ein Backsteinbau. Turm, wahrscheinlich in der 1. Hälfte des 19. Jh. zu seiner heutigen Gestalt umgebaut.

  •   7   ehemalige kurfürstliche Ross- und Wassermühle

Ehemalige kurfürstliche Wassermühle, klassizistischer Umbau als Ross- und Wassermühle. Torhaus, Backstein, um 1820. Auf der Südseite des südlichen der beiden Gebäudeblöcke ehemals Wasserrad.

  •   8   altes Zollhaus

So genanntes Altes Zollhaus; es gibt keine Belege über diese Funktion des Gebäudes außer seiner Lage am ehem. Steintor. - Freistehender Backsteinbau (Rückseite Fachwerk) mit Satteldach, M. 17. Jh. - Sechs Achsen breit, zwei tief zwei Geschosse hoch über hohem Kellergeschoß. Stichbogenfenster, rechts Toreinfahrt.

  •   9   Torwächterhäuschen am ehemaligen Rheintor

 
  • 10   Margaretenplatz

Ehemaliger Standort von Kirche und Kirchhof (Begräbnisplatz) Fundamente der Kirche und daran angebauten ersten Linner Schule sind teilweise als Ausgrabung sichtbar.

  • 11   Andreasmarkt

Marktplatz, hier wurde jährlich am 30. November (Andreastag) der Flachsmarkt abgehalten.

BESICHTIGUNGSPUNKTE AUF DER RAD- UND WANDERKARTE MIT BESCHREIBUNG

  • 2   Burgpark Linn

Landschaftspark aus dem 19. Jahrhundert von Maximilian Friedrich Weyhe für Phillip de Greif- auf den ehemaligen Wehranlagen um Burg Linn - entworfen.

  • 3   Barockes Gartenhäuschen

1715 erbaut, einziges noch erhaltenes Gartenhäuschen dieser Art in Krefeld.  Über beinahe quadratischem Grundriss, einachsig, eingeschossig über Kellergeschoss, geschwungene Schieferhaube und Außenkamin. Fenster mit Blockrahmen. Wetterfahne bei der letzten Instandsetzung erneuert.

  • 4   Ehemalige kurfürstliche Ross- und Wassermühle

Im 18. Jahrhundert und um 1820 errichtet.

  • 5   Haus Greifenhorst

Als Jagdschlösschen und Sommersitz von Cornelius de Greiff nach Plänen des Bauinspektors Otto von Gloeden erbaut, 1843 fertig gestellt.

  • 6   Greifenhorstpark

Langgerstreckter Landschaftspark des 19. Jahrhunderts, für Cornelius de Greiff entworfen, Spätwerk von Maximilian Friedrich Weyhe.

  • 7   Hauserhof

Vorwerk zum Haus Greifenhorst, Anfang des 19. Jahrhunderts errichtet.

  • 8   Ausgrabung "Alte Kirche"

Bei Ausgrabungen in den 1990er Jahren fand man Fundamente der ältesten Linner Kirche, ein Gräberfeld sowie Spuren einer Siedlung. Archäologie in Krefeld widmet der "Alden Kerk" von Krefeld-Linn eine eigene Webseite, da der Verf. dieses Bodendenkmal vor der weiteren Zerstörung durch den Pflug retten konnte. mehr

  • 9   Ausgrabung "Puppenburg"

Bei Baggerarbeiten in einem Neubaugebiet, entdeckte der Verfasser von Archäologie in Krefeld 1979 die mittelalterliche Siedlung von Krefeld-Stratum und eine Niederungsburg die sogenannte "Puppenburg", eine Motte aus dem 1300 Jahrhundert die am Oelvebach liegt. Dr. Jochen Giesler hat Siedlung und Burg ausgegraben. mehr

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